1990: Jeder Dritte Mensch lebt von weniger als 1,62€ am Tag (extreme Armut)

2020: Jeder zehnte Mensch lebt von weniger als 1,62€ am Tag.

Auf den ersten Blick sieht das beeindruckend aus, auf den zweiten Blick müssen wir uns eingestehen, dass wir als Menschheit 600 Millionen Menschen (ca. jeder zehnte Mensch) vernachlässigen. 600 Millionen Menschen entsprechen der Bevölkerung der EU. Stell dir ein Europa vor ohne Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, Medizin oder Bildung [1].

Das ist das Problem, das wir lösen wollen. Hierbei sind wir weder die einzigen noch die ersten. Es gibt ein Meer an Organisationen, die sich gegen extreme Armut und deren Folgen einsetzen. Manche davon sind so gut, dass sie mehr als 1.000 % effektiver arbeiten als andere. Wie wir das messen? Mit Rigorosen Wirkungsevaluierungen, deren Erfinder (Banerjee, Duflo und Kremer) 2019 den Wirtschaftsnobelpreis für ihren neuen Weg im Kampf gegen extreme Armut erhalten haben, Studien der Vereinten Nationen und vielem mehr. Trotz der wissenschaftlichen Beweise, trotz des Nobelpreises und trotz der Größe des Problems sind sich nur wenige Menschen dessen bewusst.

Deshalb haben wir moonshot mission gegründet.

In Deutschland wird bis heute die größte Anzahl der Spender:innen offline, mittels  Briefen und Direktansprache auf der Straße gewonnen. Das Ergebnis: die Zahl der Spender:innen sinkt seit 14 Jahren um 1 Million pro Jahr und die Gruppe der Hauptspender:innen ist 70+. Aber sind wirklich nur ältere Menschen bereit zu helfen? [2]

Wir weigern uns, das zu akzeptieren. Wir glauben, dass jeder bereit ist zu helfen. Menschen müssen aber gefragt werden.

Digitale Generationen müssen auf Social Media, Google und überall dort gefragt werden, wo sie ihre Zeit verbringen. Also haben wir uns entschieden, die für uns vielversprechendsten Projekte herauszusuchen und sie zu unterstützen, indem wir ihnen zu mehr Spenden verhelfen. Nicht, indem wir Flyer auf der Straße verteilen oder unsere Freunde und Familie fragen, sondern indem wir eine professionelle Tech- Infrastruktur aufbauen, Marketing Kanäle bespielen und unsere ganze Zeit in dieses Projekt investieren.

In der kommerziellen Welt wäre das Vorgehen komplett normal, in der Welt der Hilfsorganisationen sind wir leider noch nicht ganz so weit. Und der Grund bist eventuell sogar du.

Die meisten wollen, dass jeder Cent ihrer Spende den bedürftigen Menschen direkt zuteil wird. Dass Teile der Spende in Marketing re-investiert werden, möchten die meisten Menschen nicht. Doch wenn wir allen helfen wollen, ist das das Schlimmste, was wir tun können.

Menschen spenden, nachdem Sie gefragt werden. Um zu fragen, müssen wir in Marketing investieren: Marketing, dass uns erlaubt, mehr Spenden zu generieren und somit mehr Menschen zu helfen. Marketing, bei dem wir aus 1€ Aufwand zusätzliche Spenden in Höhe von 8€ erzielen können.

Natürlich vermarkten Organisationen sich auch selber. Wenn wir unser digitales Kaufverhalten anschauen, sehen wir jedoch, dass wir Vergleiche gewohnt sind und vergleichen wollen. Viele von uns nutzen booking.com, um Hotels zu vergleichen, Skyscanner, um Flüge zu finden, Zalando, um Schuhe zu finden und Airbnb, um Unterkünfte zu buchen, anstatt 10 Tabs zu öffnen und selber zu vergleichen. Und da kommen wir ins Spiel, als neutrale Plattform, die dir hilft, deine Organisation zu finden.

Wir nehmen kein Geld von den Organisationen. Wir fragen dich um einen Beitrag für moonshot mission. Wenn alle bereit sind uns zu unterstützen, können wir das Geld wiederum nutzen, um mehr Menschen zum Spenden zu ermutigen und dadurch mehr Menschen helfen der Armut zu entkommen.

600 Millionen sind 600 Millionen zu viel.

> Mehr zu moonshot mission…

Guy de Coulon & Thanh Binh Tran,  Januar 2021.

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Moonshot-Mission

Wir wollen wachsen, wir wollen euch aktiv ansprechen und wir wollen euch mitreißen. Dafür verlangen wir nicht viel….

sei dabei und mache mit wenn die Art wie wir spenden neu erfunden wird.

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