Susan Nantongo Maguru, 47 years old, CHP of Goma-Misindye Village in Mukono District, holds Jane Narubenga’s 8 months old son whom she just treated for dhiarroea. Jane was followed by Susan through her 3 pregnancies during the years and now is taking care of her children. 25 July 2017

Living Goods

Setz dich zusammen mit Living Goods für die Gesundheit von Neugeborenen ein.

Mache einen Unterschied

  • Mit weniger als €2 trägst du bei, dass die Kindersterblichkeit um 27 % und Wachstumsstörungen aufgrund von Mangelernährung um 7 % verringert werden.
  • Stärke das lokale Gesundheitssystem mit Dorfgesundheitshelfern.
  • Krankenhäuser sind oftmals weit entfernt, (auf vier deutsche Krankenhäuser kommt eins in Afrika), die Ausbildung von Dorfgesundheitshelfer:inn schließt dabei die Lücke.
How it works
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Wir leiten deine Spende zu 100% weiter.
Der Kampf gegen extreme Armut wird fortgeführt.

Was macht Living Goods & wo?

Living Goods fokussiert sich auf die Dorfgesundheit in Kenia, Uganda und Burkina Faso. Mithilfe von Dorfgesundheitshelfer:innen (engl. Community Health Worker (CHW)) kümmern sie sich gemeinsam um die Reduktion der Kindersterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren. Sie, sensibilisieren Menschen in den Bereichen der Familienplanung, der gesunden Ernährung und im Umgang mit vermeidbaren Krankheiten wie beispielsweise Malaria. 

Wenn ein Kind in Sub-Sahara Afrika krank wird, hat die Mutter üblicherweise zwei Möglichkeiten: Zum einen kann sie in eine private Drogerie, in der die Preise oft 350 % über dem Marktpreis liegen [1] und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie keine Originalmedikamente erhalten. Die zweite Möglichkeit: die Mutter verlässt ihre Arbeit für einen Tag und bezahlt Geld für den Transport zur nächstgelegenen öffentlichen Gesundheitseinrichtung in der die Behandlung kostenlos ist. Dort einmal angekommen erwartet sie ein Massenandrang von Patienten und im schlimmsten Fall sind die notwendigen Medikamente zur Behandlung nicht verfügbar. Infolgedessen haben 3,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und sechs Millionen Kinder in Entwicklungsländern sterben jedes Jahr unnötig an Krankheiten, die mit vorhandenen kostengünstigen Gesundheitslösungen leicht vermeidbar oder behandelbar sind[2].

Gegenwärtig sind die Gesundheitssysteme in Sub-Sahara Afrika chronisch unterfinanziert. Die Medikamenten-Logistik ist eine große Herausforderung und zudem gibt es meist viel zu wenig Gesundheitspersonal (im Durchschnitt 2.3 Personen im Gesundheitssektor pro 1.000 Menschen in Afrika [3]). Routinemäßig sind kritische Medikamente in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen nicht verfügbar. Nicht selten ist das Gesundheitspersonal nicht gut ausgebildet und es fehlt an zielführenden Qualitätskontrollen der Gesundheitseinrichtungen, um eine Verbesserung zu erreichen.

Unglücklicherweise, doch nicht erstaunlicherweise,   sind die oben genannten Probleme umso gravierender, je weiter man in die abgelegenen Landesteile geht, dort wo der Bedarf eigentlich am größten ist.

Noch deutlicher wird es, wenn man die Situation in den globalen Kontext setzt:  

Afrika trägt mehr als 24 % der weltweiten Krankheitslast, hat jedoch nur Zugang zu 3 % des gesamten Gesundheitspersonals und weniger als 1 % der Finanzmittel im Gesundheitssektor zur Verfügung [4].

Eine effektive Art und Weise das Problem zu adressieren sind die Dorfgesundheitshelfer (engl. Community Health Workers (CHWs)). CHWs sind Personen, welche Basis Gesundheitsaufgaben für ihre Gemeinschaft übernehmen. Es sind Vertrauenspersonen in der Gemeinschaft. Da sie in der gleichen Gemeinschaft leben, kennen sie deren Probleme am besten. Abhängig vom Land durchlaufen die CHWs eine meist kurze Gesundheitsausbildung. Der CHW ist vielfach die erste und einzige Anlaufstelle für Gesundheitsangelegenheiten in Entwicklungsländern [5]. 

Living Goods rekrutiert und schult CHWs, damit sie ihre Gemeinschaft in Themen wie Gesundheitsprävention und Basis Diagnosen unterstützen können. Die Arbeit der CHWs wird mit moderner, einfach verständlicher und robuster Technologie unterstützt. Dabei  verwenden sie mobile Gesundheits-Apps um Diagnosen und Besuche zu verabfolgen. Die Daten werden ebenfalls in die staatlichen Gesundheitssysteme eingespeist.

Living Goods konzentriert sich auf Bereiche, in denen CHWs den größten Unterschied machen können: 

  • Behandlung vermeidbarer Krankheiten wie Lungenentzündung, Malaria und Durchfall
  • Unterstützung der Schwangerschafts- und Neugeborenenversorgung
  • Beratung zum Thema Familienplanung
  • Förderung einer gesunden Ernährung
  • Nachverfolgung, um sicherzustellen, dass Kinder rechtzeitig geimpft werden

CHWs erweitern den Zugang zu Gesundheitsversorgung, indem sie proaktiv wichtige Gesundheitsdienste zu einem Bruchteil der Kosten vor die Haustür ihrer Nachbarn bringen.

CHWs retten Leben, verbessern den Zugang zu medizinischer Versorgung, sind kritische Akteure bei der Vorbeugung oder Bekämpfung von Gesundheitskrisen und halten die Gesundheitsversorgung erschwinglich. Gleichzeitig hilft der Einsatz von CHWs, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren.

  • Training, Ausstattung, Management und Coaching von der CHWs und ihrer digitalen Gesundheitsplattform. 
  • Training und Coaching der CHWs im Umgang mit Kindern unter fünf Jahren, schwangeren Frauen und Neugeborenen.
  • Sensibilisierung der jeweiligen Regierungen und anderer wichtiger Partner hinsichtlich der wichtigen Arbeit der CHWs mit dem Ziel weiter in diese Gesundheitskader zu investieren. 
  •  

Afrika: Kenia, Uganda und Burkina Faso

Quellen

[1] Cameron, A., Ewen, M., Ross-Degnan, D., Ball, D., & Laing, R. (2009). Medicine prices, availability, and affordability in 36 developing and middle-income countries: A secondary analysis. The Lancet, 373(9659), 240-249. doi:10.1016/s0140-6736(08)61762-6 

[2] UNICEF  

[3] WHO

[4] WHO

[5] Perry et al., “How Effective Are Community Health Workers?” 2012

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